Prof. Doris Mayer Hormonwirkung und Signaltransduktion
Hormone sind Botenstoffe des Körpers. Kaum ein Lebensvorgang kommt ohne sie aus: Beispielsweise kontrollieren sie Stoffwechselwege, regeln den Fortpflanzungszyklus und lösen Immunreaktionen aus. Auch bei der Entstehung von Krebs können Hormone eine Rolle spielen, da sie über Vermehrung und Differenzierung von Zellen wachen: Sie bestimmen, wann und wie oft sich Zellen teilen dürfen und welche Zelltypen aus ihnen hervor gehen. Geraten die komplexen Wechselwirkungen zwischen Hormonen und die Verständigung mit den Zielzellen durcheinander, kann es dazu kommen, dass Zellen unkontrolliert wuchern – ein Tumor entsteht. Ziel unserer Arbeit ist es zu verstehen, wie Hormone die Krebsentstehung beeinflussen und Möglichkeiten zu finden, in bestimmte Abläufe einzugreifen und das Krebswachstum zu unterdrücken. Dabei konzentrieren wir uns auf Tumoren der Brust, der Prostata und der Leber.
Weiterführende Informationen finden Sie unter
http://www.dkfz.de/de/hormonwirkung/index.html




